PROJEKTBESCHREIBUNG
Die geschwungene, mit glasierten Kacheln verkleidete Gebäudehülle direkt am Tejo hat mich sofort gereizt – ein Bauwerk, das wie eine erstarrte Welle wirkt und in ständigem Dialog mit dem Wasser, dem Licht und den Reflexionen der Umgebung steht. Entstanden ist eine Fotostrecke, die das Gebäude in seiner skulpturalen Form und seiner Einbettung in die Uferlandschaft zeigt.
UMSETZUNG
Im Fokus stand die fließende Form der Fassade – die geschwungenen Linien, das Spiel von Licht und Schatten auf der gekachelten Oberfläche, die Reflexionen des Tejo auf dem glänzenden Material. Ich suchte Perspektiven, die das MAAT sowohl als eigenständigen skulpturalen Körper zeigen als auch seine Lage am Fluss erlebbar machen – die begehbare Dachfläche, die das Gebäude mit der Promenade verbindet, und die Übergänge zwischen Architektur, Wasser und Stadt. Besonderes Augenmerk lag auf dem Materialverhalten: wie die Kachelhaut je nach Tageszeit und Lichteinfall changiert, mal metallisch glänzend, mal ruhig und matt.
maat Lisbon
Architekten: Amanda Levete Architects
Jedes Gebäude hat einen Charakter, der sich zeigen lässt – auch Ihres. Lassen Sie uns sprechen.
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